führen. Nur in diesem Sinne, nicht aber umeine subjektive Meinung mittelst einer besonderenKarakterhaltung zu verfolgen, wünscht der Vf.seinem wiederholten Auftreten auf die Tribüne,um über denselben Gegenstand zu reden, scho-nende Beurtheilung. Die Summe der Erkenntnissekann durch die Lebhaftigkeit der Debatte nurZuwachs erhalten. Die Wechsel-Anstalt der Ge-danken , dieses lebendige Comptoir, sorgt, daßdie Ideen nicht als todtes Kapital sich aufhäufen.
Die Diskussion bleibt also eröffnet. Möchtesie aber durchaus den Karakter und die Würdeder Kunst behaupten und nie zum Gemeinenherunter sinken. Möchte auch nicht vergessenwerden, daß alle Redner, sie mögen nun füroder gegen sich einschreiben, die Aufgabe ha-ben , mit Beseitigung des satyrischen und despersönlichen das Objekt, d. h. die Sache selbstzur Einheit eines Kunstwerks zu verbinden,nicht aber zu trennen. Nicht durch die Satyr«oder den empfindlichen Spott, welche nur zumgerechten Unwillen reihen, gewinnt das Interesse,
wohl