198
Meuterei herausheben, und die unkundigen An»sichten berichtigen, die darüber in'dem Werkeenthalten sind. Ref. kann dabei um so ruhigerverfahren, als der Vf. kein Gegner der Meutere»ist, sondern nur in Irrthümer verfallt, die umso verzeihlicher sind, weil, was übrigens hin-länglich anerkannt ist, N 0 gniat von keinerWaffe praktische Kenntnisse besitzt, und sein gan-zes Wissen in dieser Richtung reine Theorie,aus Büchern gezogen ist. Aber Rogniat istnicht gegen die Neuterei, die er sogar die glän-zende Waffe nennt, und deshalb ist cS ange-messen zu sagen, daß einzig und allein nur reineHingebung und Liebe zur Waffe der MeutereiRef. veranlaßt, die polemische Feder zu «rgreiffen.
Was den übrigen Inhalt und insbesonderedas Streben des Vf. anbetrifft, die römischenKriegsformen auf die Gegenwart anzuwenden,so ist nicht zu besorgen, daß wirklich praktischeMilitärs, welche in den Staacen auf die Orga-nisationen der Heere einwirken, solche in einerZeit, die ganz verändert von jener ist, wo. dieLegion in Rom die beste Kriegssorm war, wer-