Band 
Erster Theil.
Seite
315
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3.5

den Stempcl der nach 12jährigen Kriegen inVerfall gerathenen feinern Reitkunst, in derenPeriode sie ausgearbeitet wurde. Die Ausfüh-rung der Bewegungen wurden indessen, wenngleich die Tempo's unruhig und oft kaum Trabund Galopp von einander zu unterscheiden wa-ren, mit Sicherheit vollzogen, so daß bei Bil-dung der Linien, die Abtheilungen immer rich-tig an ihrem Platze, und keine Lücken zu be-merken waren. Es bewieß sich durch alle Grade,daß die Franzosen viel natürlich Geschick für dasAuffassen der Manöver haben, wie solches sichauch in allen Kriegen bethätigt hat.

Front-Märsche, welche auch selten geübtwurden, gelangen wenig. Ungleichheit der Tem-po's und häufiges Schwanken der Linien, dasdurch plötzliches Anhalten oder Vorrücken nurnoch vermehrt wurde, hinderten ihr Gelingen.

Angriffe (Choks) wurden nie geübt.

Kolonnen-Märsche gelangen gut; die Ab-stände wurden gut gehalten, und Direktivns-Dd 2