Band 
Sechster Theil.
Seite
54
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umringt, und in grösster Unordnung*) auf dieInfanterie zurückgeworfen. Wenn unsere 3teLinie uns zut rechten Zeit srkundirt hatte, sowürde noch die ganze feindliche Arrieregarde denSchlag mitempfunden haben; aber es geschah,was beim Verfolgen dem Kosaken, so wie jederandern Truppe, so schwer abzugewöhnen ist, daßdie Hälfte der Mannschaft sich mit den Gefan-genen beschafftigte; die französische Infanteriebekam dadurch Zeit, wieder ihre Stellung ein-zunehmen , und das Kartätschenfeuer nöthigteuns, unsere Beute wieder fahren zu lassen.Dieser Check geschah im Angesicht der preußischenArmee , welche auf einer Anhöhe am entgegenge-setzten Rande des Gehölzes inSchlachkordnung stand.Mehrere Offiziere sprachen seitdem mit mir davon,unter Andern auch der Prinz Friedrich von Preußen.

Ich wohnte einem noch treffenderen Bei-spiel , welchen Preis der Kosak auf fremdenBeifall setzt, bei: — Bei dem Gefecht vonCraon, einen der glänzendsten in Hinsicht derUnerschrockenheit und Beständigkeit des russischen

*) Wir machten rro Gefangene.