Märsche und Gegen-Marsche. Die Feldherrnvermieden Schlachten, welche zuviel auf dasSpiel setzten. Der Oberbefehl über die Rcichs-vrniee war immer mit politischen Rückstch-ten verbunden. Im Innern von Deutschlandbestanden Differenzen und Successi'ons-Streitig-keiten, welche Federn und Pressen in Bewegungsetzten, und ein Obcrfeldherr der Reichs-Armeewußte zu verhindern suchen,»daß die Schwerter,welche er unter seinem Befehl vereinigte, sichnicht feindlich gegen einander wendeten. Zudiesen Differenzen damaliger Zeit gehörte, r) derSachftn-Lüneburgische ErbschaftS-Streit; 2) derStreit zwischen Dänemark und Braunschweig-3elle, wegen der Befestigung Ratzeburgs; 3)Unentschiedene Bischofswahl von Lüttich; 4) StreitZwischen dem Erzstift Salzburg und dem Hoch-stift Passau, wegen des letztem Exemtion vonersterem, wobei die Wiederbelebung der erzbi-schvflichen Würde von Lorch zur Sprache kommt.
Differenz im Haus Pfalz und mit König^"rl Gustav von Schweden, wegen der PfalzVeldenzischen Succession; 6) Streit im Ober-rheinischen Kreis wegen dem Directorium;