Band 
Sechster Theil.
Seite
273
JPEG-Download
 

2^3

*>enz der Dienstzeit, ist der bemcrkenswerthe Un-terschied, daß der erste durch seine Diensijahreeine Schuldigkeit abträgt, der andere aber einefreiwillig übernommene Pflicht erfüllt. Der Un-terschied zwischen Schuldigkeit und Pflicht istsehr groß. Jene ist eine Last, der jeder, wo erkann, zu entgehen sucht, diese ist ein immerregsames Princip, das freiwillig und von selbst! schon thut, was die Kriegsgesetze verlangen.

Der Soldat der sich freiwillig und perma-nent dem Kriegerstandc widmet, gewinnt balddie höhere Würde, die zur Uneigennützigkcit, zur^elbstverlaugnung und zur Aufopferung befähigt.Die Liebe zum Vaterlande wird zugleich Liebeiuin Monarchen. Diese Soldaten leben durch,bnd für den Staat; von Gefühlen höherer ArtErwärmt und begeistert, wird ihre Treue ein> Zündsatz. Der Dienst ist ihre Hcimath, das^agjment, die Schwadron, die Kompagnie ihrI häusliches Verhältniß. Die Macht der Gewöhn-et verbindet sie untereinander zu einem unauf-^lichen Ganzen. Dieses Verhältniß, Wirkung^n?r wahren Krieger-Bildung, und eines langen