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Diese durch eine unrichtige Führung her-vorgebrachten Fehler, können dann nur dadurch ^gemildert werden, wenn man dem Thiere nach-giebt und es seiner Gewohnheit und seiner Naturüberlaßt.
Ueber den Begriff der Führung.
Unter Führung (Leitung) verstehe ich die Hül-fen, mittelst denen das Pferd aufgehalten undnach unsern Absichten geleitet wird; diese könne»natürlich der rohen Natur gemäß, aber auchkünstlich, nämlich zur Annehmlichkeit der Reuterund zur Zierlichkeit des Pferdes eingerichtet wer-den. Man bedient sich hierbei zweierlei Werk-zeuge :
1) der Hände und
2) der Unterschenkel (Waden).
Das Pferd ist aber ein vierfüßiges Thiek,dessen Körper nach der Kunst in drei Theilt,nämlich in Vorder- Mittel- und Hintertheiltheilt wird , dessen Vorder - und Hinterfüße durcheinen mehr oder weniger biegsamen Körper ^
einander zusammenhangend stehen, und zwar so, ^ '
daß ' '