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36 Pferde und 12 Trainsoldaten erforderlich sein, wodurchan erstem A dagegen erspart werden würde, wenn jeder dieserLeute ein Pferd zum Reiten erhielte. Dabei würden nununsere Jäger und Pioniere in nichts von ihrem eigentlichenDienste abgehalten werden und können sie jeden Falls rascherin Thätigkeit kommen, wenn sie von den Wagen nur abzu-springen brauchen, als wenn sie erst von den Pferden absitzenund diese einem bestimmten Halter übergeben müssen. Ansolchen würden für 90 Pferde mindestens 12 bis 16 Mannnöthig sein und diese entweder von der Anzahl der zur Wirk-samkeit bestimmten Leute der beiden Waffen genommen, oderdazu auch Trainsoldaten bestimmt werden müssen. An Kräf-ten würde also aus einer solchen Einrichtung eine wesentlicheErsparniß erwachsen.
Wenn dagegen einige Uebelstände nicht zu läugnen sind,unter andern:
1) Daß zu Pferde die Bewegung etwas schneller Stattfindenkann;
2) daß es Gelegenheit geben wird, wo man mit den Wagennicht hinkommen kann, während man zu Pferde auch aufsteilen und engen Gebirgswegen auf den bestimmten Punktwird gelangen können, wo man die Wagen würde zurück-lassen müssen;
so dürsten diese Mängel doch von den nachgewiesenen Vor-theilen überwogen werden. Weniger dürfte nämlich die ge-ringere Schnelligkeit in Betracht zu ziehen sein, da man sichin den meisten Fällen danach wird einrichten können, damitbeim Vorgehen nichts versäumt werde. Dabei wird unsereBewegung in den meisten Fällen überhaupt durch den Feindbedingt und wird es nur nöthig sein, ihm so nahe als mög-lich zu folgen. Dazu wird die durch die Wagen möglicheSchnelligkeit ausreichen. Andern Falls haben sich unsere Leuteweit genug vor zu halten, daß durch die zu treffenden Ein-richtungen rc. die nachfolgenden Truppen keinen Aufenthalt er-leiden. Beim Zurückgehen muß rechtzeitig abgefahren werden,damit die Leute nicht in die Gefahr gerathen, von feindlicherKavallerie ereilt zu werden. Nöthigen Falls würde indiescrIII. 26