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ringen Anzahl Jäger, deren größere Wirksamkeit ohnehinin der Dunkelheit schwindet und die dadurch, daß sie imFinstern nur mit großer Schwierigkeit, überhaupt aber weitlangsamer laden, als andere Infanterie, in der Nacht alsogegen letztere im Nachtheile sind, sich in ihrem Vorhaben werdehabe aufhalten lassen. Dagegen würde allerdings der an derBrücke gestandene Jägerposten von jedem Borwurf einerVernachlässigung seiner Pflichten, wie solcher in der Ver-muthung darüber ausgesprochen ist, frei erklärt werdenmüssen, welches thun zu dürfen, mir eben so wünschenS-werth, als es selbst meine Pflicht in getreuer Darstellungdes wirklichen Sachverhältnisses ist.
3) Wenn nach dem weiter» Inhalt der hier mitgetheilten Er-zählung, einige Franzosen während des vorgedachten Gefechtsbei dem Retranchement durch den Mauerdurchbruch in denMühlcnhof eingedrungen waren rc., so stimmt dies im We-sentlichen mit der Relation übcrein, wonach — wie es darinheißt — der Feind Mittel gesunden hatte, in den Mühlen-hof zu gelangen.
4) Aus dem weiter» Verfolge dieser hier gegebenen Berich-tigung dürfte mehr eine Vervollständigung und eine Angabevon Details, als eine Abweichung gegen die frühere Re-lation zu entnehmen sein.
5) Der hier am Schlüsse angegebene Verlust des Feindesspricht für die guten Leistungen der Jäger in dem für sie,unter ungünstigen Verhältnissen für die Waffe, Statt ge-fundenen Gefecht.
Wenn das momentan nicht ganz fehlerfreie Verhaltender Jäger gewissermaßen durch ein Zusammentreffen nach-theilig einwirkender Umstände entschuldigt werden kann unddurch ihre spätere muthige Ausdauer gut gemacht erscheinenmag, so verdient doch vor Allem der Muth, die Umsichtund Thätigkeit des Lieutenants Furbach eine rühmlicheErwähnung, indem diesem unbedenklich die Ehre alles dessen,was auf diesem Punkte Rühmliches geschehen ist, gebührt,welches indessen bei den obwaltenden Umständen nicht diewohlverdiente Anerkennung gefunden hat.