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sich höchlich gerühmt werden muß, und wenn die glücklicheVertheidigung derselben gegen eine solche Uebermacht dassicherste Zeugniß von der Bravour, von der Umsicht und demausgezeichneten Verhalten Aller abgiebt, und die gerechtestenAnsprüche auf Anerkennung begründet, so werden wir in demLause der letzten Fcldzüge kaum noch ein Gefecht finden, wel-ches in allen Beziehungen diesem an die Seite gesetzt werdenkann, wenn man erwägt, welche nachtheilige Folgen für un-sere Truppen hätten erwachsen können, wenn es den Franzo-sen gelang, die Jäger aus Klein-Bautzcn zu werfen und da-durch so bald einen festen Punkt in der Schlachtlinie zu gewin-nen: einen Punkt, der schwer von uns wieder zu gewinnenwar, da dieser Ort, von unserer Seite her, nur auf einemschmalen Damm zugänglich war, auf welchem sich die feind-lichen Bataillons wohl einzunisten und zu vertheidigen gewußthaben würden, wie dies die Franzosen überall meisterhaft ver-standen.
Es muß also dies Gefecht jeden Falls als ein Muster undals belehrendes Exempel für den zweckmäßigen Gebrauch derWaffe, als ein Glanzpunkt der in solchen Fällen möglichenaußerordentlichen Leistungen der Büchse, so wie als Vorbild derUmsicht der Führer und endlich als Beweis der Geschicklich-keit, des Muthes und der Ausdauer der Leute angesehen wer-den, welches Beispiel beachtet, und nachgeahmt werden sollte,wo sich die Gelegenheit dazu irgend bietet.
Wohl nicht leicht dürfte von Sachverständigen die Be-hauptung Widerspruch finden: daß, wenn sich auch nur durchwenige solche Gefechte im Laufe eines ganzen Feldzuges derWerth unserer Waffe in solchem Maaße bekunden kann, alses hier der Fall war, sich diese doch in den wenigen vorkom-menden Fällen durch solche außerordentliche Leistungen zureichendbezahlt macht, und daß daher der Büchsenschütze immer nurfür dergleichen ähnliche Gelegenheiten bewahrt werden muß, weileine größere Zahl anderer Truppengattungen erforderlich ge-wesen wäM um hier die Stelle der wenigen Jäger einzuneh-men und deren Bestimmung so vollständig zu erfüllen.