Buch 
3 (1838) Was sie sein werden - ihre dereinstigen Leistungen / von Carl Friedrich Gumtau
Entstehung
Seite
49
JPEG-Download
 

4 ')

XXI.

In den Blättern der litterarischen Unterhaltung (Leipzig,Verlag bei I. A. Brock Haus) Nr. 242 vorn 30. August1835 ist, mit 165 unterzeichnet, in einer Recension, Seite 998und ff. eine Berichtigung der Seite 292 über das Gefecht beiBunzlau gemachten Angabe in folgender Art enthalten:»Verfasser irrt, wenn er von diesem Gefechte erzählt:

»»Als der Feind, von der großen Brücke vertrieben,»»diese später angriff, wirkte diese Kompagnie (die vierte»»des Garde-Jäger-Bataillons) wesentlich zu ihrer Ver-theidigung und Behauptung mit, so daß der Feind»»von seinem Versuche abstehen mußte, und nachdem»»eine Unterstützung von Russischen Truppen angelangt»»war, genöthigt wurde, zurück zu gehen.««

»Da Verfasser Augenzeuge jenes Gefechts war, so glaubt»er, daß Verfasser die Rüge eines unwesentlichen Irrthums»nicht als Tadel, sondern dessen Berichtigung vielmehr,»freundlich aufnehmen wird, wie er es Seite VII selbst»zusichert.

»Die Ursache, daß die Franzosen von der Wiedereroberung»der Bober - Brücke abstanden, lag weniger in dem wohl-»gerichteten Feuer der Jäger, als darin, daß sie ihnen über-haupt nutzlos war. Die Erstürmung dieser im Rückzüge»von dem Feinde angezündeten Brücke und der Uebergang»über dieselbe waren von den Preußischen Truppen, Linien-»Jnfantcrie und Jäger, mit so vieler Energie bewirkt wer-tn , daß sie sich bald nach 9 Uhr Morgens in den Häu-tn der Verbündeten befand und der damalige Hauptmann»von Aastrow vom Leib-Infanterie-Regiment mit sei-ner Kompagnie den fliehenden Feind durch das brennende»Tillendorf auf der Straße nach Naumburg a. Quciß»lebhaft verfolgte. Hierbei wurde er von einem Pulk Ko-»saken, die ihre Pferde über die brennende Brücke führten,»unterstützt, welche aber nicht lange nachher mit der Mel-dung zurückkamen: der Feind habe Kehrt gemacht und die»Infanterie angegriffen. Die Wahrheit dieser MeldungNachnag. 4