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der Mitte vorgehen! Er glaubte, sie gegen dieDonau und gegen Tyrol zugleich sicherstel-len zu müssen, als ob beide für ihn die näm-liche "Wichtigkeit hätten! Er setzte sich derGefahr aus, bei einer solchen Ausdehnungseine Absicht auf jedem Punkte zu verfehlen.
Da Moreau nicht wufste, wo sich die öster-reichische Hauptarmee befand, und doch über-zeugt war, dafs er sie nicht vor sich hatte;so konnte er bei reiferem Nachdenken überdie Operationen seines Gegners keine andern,als folgende Mutmassungen schöpfen:
Erstens: Dafs sich der Erzherzog rnit sei-nem Gros nach Tyrol gewendet habe. Dieseswar jedoch nicht wahrscheinlich; denn erverlor dadurch alle Verbindung mit Wärtens-leben, und zog in ein Land, wo er schwerleben und seine zahlreiche Cavallerie gar nichtverwenden konnte. Ueberdiels war der Erz-herzog bei Hain über den Lech gegangen.Eine solche Richtung führte nicht nach Tyrol,und Moreau mufste sich bei seiner Vorrü-ckung überzeugt haben, dafs das Gros derösterreichischen Armee nicht auf ihrem lin-ken Flügel, weder bei Landsberg , noch beiSchongau stand.