Depesche ..................-...— .... (Minden von Hannover )
und dann die Depesche.
Die Geschwindigkeit des elektrischen Stromes. — ES sindvon niedreren Pimsikern znr Bcantwvrtnng di»ser schwierigen FrageUntersnchilngen angestellt, welche zn den folgciidcn Erniittelnngen führte».Whcatstonc fand den Strom der Reibungselektrizität in eineinärnpferdrabt --- 28800«» engl. oder 61510 Pr, Bkeilen iii der Sekioidc.Nach von Walker nnd Gonl bans der 1045 engl. Meilen langen Telc-graphcnlinic von Washington nach st. iionis angestellten, anscheinendviel Vertrauen verdienenden Versuchen ist die Geschwindigkeit des gal-vanischen «Stromes in einem Eisendraht von 6 Millimeter Durchmesser15800 cngl, oder 6605 pr. Meilen. Weniger Vertrauen verdienen dieAngaben von Fifean nnd Goiinellc, nach welchen die Geschwindig-keit in einem Eisendrabt von 4 Durchmesser 16500 pr. Meilen, in
einem Kupferdrabt von 2 7- Durchmesser dagegen 22070 pr.
Meilen betragen soll. Nach Mitchcl's ebenfalls zweifelhaften Angabe»ist sie ^ 6000 pr. Meilen.
Der außerordentliche Unterschied der Wbeatstoncschen nnd WalkerscbcNAngaben liegt obnc Zweifel in dem verschiedenen Verhalten der Reibnngs-nnd VernbrnngSelektrizität. Für die Delegrapbic »vnrde also die Ge-schwindigkeit von 6605 pr. Meilen in der Sekunde in Betracht kommen,eine Geschwindigkeit, die für gewöhnlicher vorkommende Entfernungenverschwindend klein wird. Der Weg z. B. von Wien nack Paris vonetwa 250 Meilen würde von dem elektrischen Strome in Sekundezurückgelegt werden.