Erstes Buch.
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67.
— Laßt uns nicht die Wahrheit der Din-ge nach der Gemächlichkeit, uns selbige ver-stellen zu kennen, schätzen. Es giebt Hand-lungen höherer Ordnung, für die keineGleichung durch die Elemente (Satzun-gen) dieser Welt herausgcbrachr werden kann.Eben das Göttliche, was die Wunder derNarur, und die.Originalwerke der Kunst zuZeichen macht, unterscheidet die Sitten undThaten berufener Heiligen. Nicht nur dasEnde, sondern der ganze Wandel eines Chri-sten ist das Meisterstück des unbekannten Ge-uies, das Himmel und Erde für den eini-gen Schöpfer, Mittler und Selbstcrhalter er-kennt und erkennen wird in verklärter Men-schengestalt. — Unser Leben, heißt es,ist verborgen mit Christo in Gott.Wenn aber Christus, — unser Le-ben, — sich offenbaren wird, dannwerden wir auch offenbar werden mitIhm in der Herrlichkeit. Und anders-wo: