Band 
Erster Theil.
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Ballista. Ballspiel.

») S. Breltkopf» Versuch über den Ursprung der Spiel-karten ic- >784- S- zo X) K) Banle hist. krit. Wör-terbuck- Leipzig >744. IV. 61. a. und Ilikoirs äe lainuH^ue. I'om. I. p. 219.

Ballista war eine Kriegsmaschine, womit manSteine von Z60 Pfund fortschleuderte. Ihre Erfindungwird den Phöniziern zugeschrieben 2). Eine neue Erfin-dung einer ähnlichen Maschine, womit man Bombenohne Pulver werfen kann, hak Pcrault beschrieben b).

->) ?Iin. VII, z6, b) In den Anmerk. über Vilruv.

B. X. Kap. rb.

Ballspiel war bey den Alten ein Spiel, womitsich die Erwachsenen beschäftigten. Die Griechen undRömer hatten vier Arten der Bälle; der eine war vonLeder und mit Luft aufgeblasen, also eben das, was wirBallon nennen ; der zweyte war ein lederner Ball, deraufder Erde hingeworfen wurde, nach welchem viele zu-gleich liefen und sich im Laufen einander hinzuwerfensuchten; der dritte war ein kleiner Ball, der umsermFederball glich, den drey Personen, die sich in einenTriangel stellten, einander zuschlugen; der vierte warein mit Federn dicht ausgestopfter Ball, der sonderlichaufdem Lande gebräuchlich war 2). Auf das Alter desBallspiels kann man schon daraus schließen, daß Ho-mer desselben gedenkt, welcher in der Odysse erzählt, daßdie Nausikoa, die Tochter des Alkinoos, mit ihren Ge-spielinnen den Ball gespielt habe. Auch den Juden wur-de es frühzeitig bekannt b). Die Erfindung desselbenwird den Lydiern, einem asiatischen Volke zugeschrie-ben c); Plinius ä) nennt zwar einen Pykhus als den

Erfin-

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