»o4 Billiaux, Blasebalg.
nicht genau bestimmen, Ludwig in Franlreichliebte es sehr, wodurch es bald in ganz Europa in Rufkam. s. Pandora oder Kalender d. L. u. d. M. von »788.Billi avps. Elasticität.
Bin sbeck s. Pinchbeck.
Bjö-rn s. Amerika,
Birch (Josia) s Potasche.
Biringoccio (Vannueeio) s. Metallurgie.Birnbaum Plinius kannte schon z^Arten davon,Bischof (Jvh. Georg) f. Microscop.
B l a gd e n s. Quecksilber.
Blanchards. aerostalische Maschine, Fallschirm,Blasebalg Die hölzerne Blasebalke mit Lederscheinen den Griechen frühzeitig bekannt gewesen zu seyn.Man schreibt ihre Erfindung dem Scythen Anacharfiszu 3), der im ersten Jahr der 47 Olympiade nach Athenkam und daselbst das Bürgerrecht erhielt. Ganz hölzerneBlasebälge, ohne Leder, die aus zwey Kasten bestehen,wovon der eine sich hebt und wieder niedersinkt, unddie an den Enden mit beweglichen Leisten und Bolzenverwahrt find, erfand der Nürnberger, Hanns Lobfin-ger, welch er schon rZLo aus lauter Holz und auch vonKupfer dergleichen verfertigte und solche auch bey Hüt-tenwerke und Orgeln anwandte. Lugwig Pfannen-schmidt machte dergleichen erst >621 zu Astfelde beyGoslar und von den Müllern Matin und NicolausSchelyorn weiß man, daß sie solche erst 1629 in demcoburgischen Dorfe Schmalebucher verfertigten. EinSchweizer soll diese Art Blasebälge zuerst inS Deiphi-nat nach Frankreich und ein Deutscher dieselben nachBirri, Nivernois und Franche Comte gebracht ha-