Band 
Erster Theil.
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289
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Feder, Federharz. 289

eine gewisse Absicht auszuführen und den Vortheil zuerhalten. Man liegt mit seinem Gegner, wie beymAnfange gewöhnlich, ausser der Mensur. Behält nunder Gegner diese Stellung unverändert bey: so zeigtdas Caminiren, wie man ihm durch einen oder zweygerade, oder Seitenschritte unvermerkt beykommenkann. Der Gegner kann aber durch jede veränderteLage den Entwurf dcS Fechters vernichten.

«) Xl, ,r. IMillur. I'/lli. II, >8, li)

i 4 vius l,. IX. riec. 4. 0) klin. VII. ^6. ä) Jub:

blonskie allgemein. Lex. der Künste undWlssrnsch. 1767.S- 44Z. e> Ebendas. unter Cirkelfechten. Mehreres fin-det man man in Herrn von Murr- Journal zur Kunstgesch«

Fcd ers. Schreibfeder.

Federbusch auf dem Helm oder ausder Sturm-haube war eine Erfindung der Cariera). Anfangs be-hielten ihn auch die deutschen Ritter bey. Nach Abschaf-fung der Sturmhauben kam auch der Federbusch ab,und Heinrich König von Frankreich , soll der letztegewiesen seyn. der einen trug b>. Man brachte ihn aberbald auf dem Hute an, woraus die Federhüte entstan-den, bieder Adel an manchen Orten allein trägt, umsich dadurch von den Bürgerlichen zu unterscheiden,a) klin. VII« z6. k) JablonSkie allgem. Lrx. drrKünste und Wtssensch. 1767. S. 444. s.

Federharz, elastisches Harz Hai diesen Namendeswegen erhalten, weil es sich wegen seiner Elasticitätoder Federkraft ziehen läßt und nicht zerbricht. Eskommt von einem Baum in Ouito, mit dessen Milchsaftdie Einwohner irdene Gefäffe überziehen, und dieselbe,wenn der Saft trocken ist, zerbrechen, worauf de» Ue-Busch Handb. d. Erfiw T