Fcuermalerey. Feuersprütze. Z19
-,) Kunst-Grwerb- und Handwerks - Geschichte derReichsstadt Augsburg. .788. tt. TH- S. 12^—126.t>) Gvlhaischer Hof-Kalender. 1785- <-) Die Mittel
den menschlichen Leib wider die Folgen des Wassersund Feuers zu schützen; von I. Cd- Hennings. An-spach. >79°. S. 1Z7.
Feuermalerey s. Email -Malerey, Encaustik.
Feuermaschn., Fcuermühle s.Dampfmaschine.
Feuermaschine, eine besondere Fcuermaschi-ne, die bey Feuersbrünsten von grossem Nutzen ist,hat der Maschinenmeister Äeuß zu Dresden gegen1787 erfunden. Sie steht auf einem Wagen, ist 8Schuh hoch und kann auf eine leichte Art in einigenMinuten 60 Fuß hoch gedreht werden. Alsdenn istman im Stande den Wasserschlauch dahin zu wen-den, wohin es die Umstände erfordern. Oben ist ei-ne Gallerie, auf der drey bis vier Menschen sicherarbeiten können. Sie haben eine Brücke bey sich,die sie hinleiren können, wohin sie wollen, um da-durch Menschen , die in Gefahr sind, zu retten.Vergl. Feuerleiter.
Feuersprütze ist eine hydraulische Maschine,wodurch das Wasser in die Hohe gedruckt wird. Fürden ersten Erfinder derselben wird Clefibius gehalten,der in Alexandrien zur Zeit des Ptolemaus Physconlebte a). Sie war ein Druckwerk, das aus zweymessingenen Cylindern bestand, die im Boden Ven-tile halten, unten giengen aus der Seite dieser Cy-linder zwey gekrümmte Röhren in eine dritte grös-sere Röhre, die auch im Boden Ventile hatte. Wennnun beyde Cylinder in das, Wasser gesetzt und dieStämpel, womit sie versehen waren, zurückgezogenwurden: so öffneten sich lie untern Ventile dcrsel-