sz Gewichk.
Veranlassung zur Untersuchung der Gewichte ukchMaasse der Alken gab. Als er einst die vizetia laS,hielt ihn das Wort auf, wegen dessen Bedeutunger ungewiß war. Um Gewißheit zu erlangen, sehlLer das Studium der Rechtsgelartheit auf eini-ge Zeit bey Seile and las die Geschichtschreiber,Redner und Dichter. Diese Untersuchung der alten,besonders römischen Münzsorten machte ihn auch aufdie Gewichte und Maasse der Alten aufmerksam; ergab daher den Forschern der Alterthümer nicht nurdas erste Zeichen zu einer neuen gelehrten Arbeit,sondern gab auch selbst eine Schrift von den Ge-wichten und Maassen heraus. Nach seiner Meinungwar die egyptische Elle, welche die Hebräer Ammahoder Mutter nennen, die Mutter aller übrigen gros-sen und kleinen Maasse und Gewichte der Alken, in-dem sie aus dem Würfel dieser Elle ihre hohlen Maassemachten und mit der Schwere eines solchen Würfelsvoll Wasser ihr Gewicht aicheten, so wie sie hernachanch ihr hohles Maaß nach dem Umfange von so vie-lem Wasser, als die Schwere dieses Gewichts be-trug, abmaasscn x).
Die Allen stellen uns viele Personen als Erfin-der der Gewichte und Maasse auf. Eutropius giebtden Srdon, der zu der Zeit lebte, wo Procas beyden Albanern, Jervbeam im Königreich Israel (Z029n. E. d. W.) und Affa im Jüdischen Reiche (304?n. E. d. W. regierten k), andere geben den zwey-ten Merkur aus Creka l), Gellius den Palamcdcs k),andere den Theodor von Samos, Strabo den Phe-don, aus Slis, PliniuS den Phidon, einen König der