102 Glassenster.
pels aufbewahrt zu seyn, welches der Abt Suger, einGünstling Ludwig des Dicken, vor 1,40 aufführenließ. Suger ließ sogar viele Saphir zu Pulver flös-sen und unter das Glas mischen, um ihnen die La-surfarbe zu geben.
Im Jahr nZo sieng man in England an, dieFenster der Vornehmen mit Glas z» versehen m).
Im Jahr iZLa wollten die Kirchen in Frank-reich Glasfcnster haben n). In eben dem Jahrhun-dert wurden in Frankreich die Fenster von ungefärb-tem oder weissem Glase üblich o).
Um das Jahr 14,58 rechnete es Aeneas Syl-vius noch zur größten Pracht, die er in Wien fand,daß die meisten Häuser Glasfcnster hatten p).
Felibien in seinem Commentar über den PliniuSberichtet, daß man schon zu seiner Zeit, d. i. gegen>4yo, in Italien die runden Glasscheiben in die Fen-ster einzusetzen gewohnt gewesen sey q).
Im XVI. Jahrhundert hatten alle Kirchen inFrankreich, aber noch wenig Wohnhäuser, bereitsGlassenster r).
s) Hieran, sä LIrscli. XI.I. 16. und I.S kogu«Vo)-sge äe I'^rsbie keureufe. p. io. b) Xsempssr^.maen. p, >74.222.0) Johann Ernst Faber« Arckäo-logie der Hrdräer- Haste >775- S. 4ZZ- ä) ?Iin. HIst.Hik. XXXVI. csp. 22. e) Zenecs Lpik. 90. I) Ju-venel de Tarlenca« Gesch. der schön. Wiss. und freyenKünste, übers. von I. E. Kappe. >7Z2. 2. Th. 29. K.8. Z8". 8) ^ertullisn. äe snims. cssi. zz. l>) Antl-pandora. I. S.4ZI. !) I.sctsntius äe Opisto. Oei. csp.VIII. §. 2. vergl. Hsmbergeri Hist. vitri ex sntigui-tste eruts in 60mm. 5 oc. reg. LoettinA. t. IV. paZ.497. st) Istomss Ltukbs 4 ct. kontif, Ukorsc. lud.4 .nn. c. 726. *) Meusils Mistest- artistischen Inhalts.