Band 
Zweyter Theil.
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113
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Gleichung. , ,Z

Die Epponential - Gleichungen, wo der Expo-nent der unbekannten Grösse eine veränderliche Zahlist, hat Leibnitz 1682 zuerst aufgebracht k) und die-selben 169-, zu differentürcn gewiesen I). Er nann-te sie auch trausfcendentifche Gleichungen, weil er sichihrer bediente, die trausscendenkischen Linien dadurchauszudrücken.

Für den Erfinder der Construction kubischer undbiquadralischer Gleichungen wird der Grieche Me°nechmuS angenommen, weil er eine solche Auflösungder Drüschen Aufgabe m) machte, welche nach heu-tiger Analysis eine cubische Gleichung bringt n).

Die Regel, wodurch in der Algeber die unreinecubische Gleichung, d. i. die, in welcher das zweyteGlied fehlt, aufgelöset wird, erfand Scipio Ferreovon Bologna, im >6. Jahrhundert, welcher dieselbeseinem Schüler, Antonio del Flore, oder Florido,mittheilte. Als letzterer dem Nikolaus Lartaglia auSBrescia (f 1FL7) dergleichen Aufgaben vorlegte: solösete sie dieser alle auf und endlich die Auflösung desScipio Ferreo auch für sich. Tartaglia lehrte diesevon ihm entdeckte Art der kubischen Gleichung denHicronymus Cardanus, welcher ihm schwören muß-te , sie nicht bekannt zu machen; Cardanus kehrtesich aber nicht an den Schwur, er verbesserte die Re-gel und machte sie 1^45 in seinem Buche äe arrewsxna zuerst bekannt 0).

Der Holländer, von Heuraet, lehrte durch Hül-fe einer Conchvide und des Kreises eine cubische Glei-chung cvnstruiren p).

Busch Handb. der Erf. r. Tb-

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