Gradirhaus — Grafen. 149
(f am 26. März -77») statt der bisherigen Stroh-wände die Dorncnwände, die besonders aus Reisernvon Weißdorn und Schwarzdorn bestehen, erfand.Im Jahr -726 führte er dergleichen Dornenwändeauf der Saline Wilhelms Glücksbrunnen, bey Creuz-burg an der Werra, etwa zwey Stunden von Eisen-ach, ein und i/Zo versah er auch die Salinen zuAigle und Bcvieuz: in der Schweiz damit. Ehe derFreyherr von Beust nach Eisenach kam, welches imJahr 1725 geschah, hatte er die Dircction über eineSaline zu Schmalkalden; es wäre also möglich, daßer die Dornenwände daselbst noch eher eingeführt hät-te, doch habe ich bis jetzt noch keine nähere Nachrich-ten hierüber erhalten können. Um die Kosten zu er,sparen, welche die Gradieret verursachen, hat He.Kammerrath Schrader eine Maschiene, hie er ehedemauf dem Salzwerkc zu Oldeslohe angebracht hatte,erfunden, welche vermittelst zwölfSchaufeln die Gra-dirwände, in einem Raum von bis 20 Schuhenim horizontalen Durchschnitt, mit Sole bewirft undmehr Dienste leistet, als zo Tagelöhner oder Gradi-rer mit Leckschaufeln verrichten könnend).
») BcckmannS Anlelt. Z. Technol. >787. E- Z8y- b)Beckinanns Anleik- zur Technolog. >787. S.Z92, zyz.
Gradmessung s. Ausmessung der Erde,Grösser s. Gemäße.
Grase s. Siegellack.
Grafen gab es schon zur Zeit Constantin desGrossen, der von Zc>6 bis ZZ/ regierte, in Deutschland.
s. I. S. Pütter« Handbuch der deutschen NetchshlstoricSöltingen. >762.6- 7>.