Band 
Zweyter Theil.
Seite
175
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Güstenhvffer — Gulden. i/L

Meisterstücke, die aus Zinn, Eisen und Stahl ge-macht sind, welche beweisen, daß das Gürtlerhand-werk in Nürnberg noch über die Zeit der Erfindung»nsers jetzigen Messings hinausreicht l).

Neuerlich hat man auch angefangen, Gürtel zumAndenken der Thaten grosser Helden zu tragen. Lö-schenkohl in Wien erfand im Jahr «7L9 die Gürtelä la t!oburss, zum Andenken der Siege des Prinzenvon Coburg m).

s) r Kön. 4- »9 2 Most 1-, ,». d) Hiob 1 2, >8 e) iMaccab. 10, 89. Kap. » 4 , 44. st) Valeiiur k'IaeLUL I.III. v.z4«. e) 2 Mosc 28, 8 Z Most 16, 4. k) 2 Köu. ,,8. g) SchawS Reisen. G. 199, Mailh. >», y. ^iarccab.6,8. k) Leaig. ste8epit>ur in iVIussee» Lollegii kom 8.!. 7. z4> i) ?»sck»IiuL Loronat. I. IV. c 20. k) I.iviurV. 46. VIII. 9. X. 7. Isistor. XIX. 24. I) Jablonski«allgem. Lep. aller Künste und Wissensch. >767. E.Hübner« Natur-Kunstlexikton. >747. S-9>o. m) FranksKais. RcIch-:Ober:Post-Amts-Zetlung >789. Nr. >8z-

G ü stenho ffer s. Goldmacherkunst.

Gütle (Joh. Eonr.) f. Lotterie, Rechnungsma-schine, Zaubergeldbüchse, Zauberkartcn, Zaubcrquvd-libet, Zauberräthsel, Zauberuhr, Zauberwürfel.

Gulden. Unter diesem Worte will ich verschie-dener Gattungen der Gulden gedenken, wovon die äl-testen die Goldgulden sind. Einige sind der Meynung,daß sie aus den Goldschillingen der Franken entstanden.Die ersten Goldgulden wurden i.J.i sLs zu Florenz ge-schlagen, daher sie auch Florenen genannt wurden. DenNamen Goldguldcn erhielten sie daher, weil sie an-fangs aus Gold geprägt wurden. Jede dieser Münzenwog ein Quentchen und machte den 4ten Theil einesDukaten aus, andere aber setzen ihren Werth auf arGroschen. Ihr Gepräge bestand auf der einen Sei-