Band 
Zweyter Theil.
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rsr Handlung,

von den Arabern entrissen, die hernach durch ihre Er-oberungen in Asien auch den indianischen Handel ansich brachten.

Die Römer machten den Vertumnus zum Gottdes Tausches o) und glaubten, daß er die Gesinnun-gen der Menschen beymKaufund Verkauf lenken kön-ne p). Die Kaufleute zu Rom hatten bereits eine or-dentliche Gilde, welcher Appius Claudius, der 2Ly n.R. Erbauung mit dem P. ScrviliuS Consul war, diegehörige Einrichtung gab q). Sie durften frey spre-chen , Gesetze geben, führten eine Lade und hatten aucheinen SyndicuS. In der Kleidung unterschieden siesich durch einen Gürtel, an dem ein Beutel hicng.

Die alten Gallier sowohl als die Deutschen hieltenden Mercurius für den Gott der Handlungr). ZuDeuterichs, des Ostgothifchcn Königs Zeit, der L26n. C. G, flarb, war in Deutschland noch der Tausch-handel üblich s). Karl der Grosse war der erste, derden deutschen Handel begünstigte; auch vermuthetman, daß sein Kapitulare vom Jahr 8c>L, worinn erden Wenden mit Waffen zu handeln verbietet, das er-ste deutsche Handelsgesetz sey, in dem zugleich die Stra-fe der Contrebande, die Belohnung des Angebers undder Gewinnst deS FifcuS festgesetzt wurdet). ZwischenroZy und rc>L6 kam der Handel auf der Ostsee inAufnahme u).

In China soll der Kaiser Chin-nong zuerst denHandel eingeführt, sich der Münze bedient und Jahr-märkte angelegt haben v). Vergl. Wechselhandel.

s) loleptii -Vntiguil. I. kot/ä. Verßil. «lerer.

inveiuor. I-ib. UI. c»x. ,6. t>) >. Most rz, 9. iz. 1.5.