Handschuhe — Handgebckkcn. srr
Die älteste Spur von einer Bekleidung der Hände fin-det sich in der Geschichte Jacobs, dessen Hände die Re.becca mit BockSfellen überzog b). Nachher scheint dieFührung der Waffen eine Bedeckung der Hände noth.wendig gemacht zu haben, wovon der Fcchthandschuhein Beweis ist, s. Fechtkunst, Gymnastik. Man weißübrigens, daß schon in alten Zeiten das Hinwerfen ei»nes Handschuhes so viel, als eine Ausforderung war,daß die Belehnung durch Uebersendung eines Hand.schuheS geschah, daß Kayfcr, Könige und Bifchöffe beyfeyerlichen und gottesdienstlichen Handlungen dieselbentrugen, welches letztere auch im Jahr 1049 dem Abtvon Cassino durch ein Privilegium erlaubt wurde c).
Die wohlriechenden Handschuhe erfand der GrafFrangipani und Katharina von Medicis, dienach Frankreich kam, führte den Gebrauch derselbe»ein ä).
2) Lalsubonlis in ^tdenseum» Xll. csp. r.
i>> ». Mole 77, >6. c) I.so Oü. I.ib. II. Ll»ron. LsLn.
<r. 82. ä) Pandora 1787. S. 2L.
Handwerks. Zunft.
Hanfschläuche s. Feuersprütze.
Haagebäder erfand der Arzt Asclepiadeö ausPrusa in Bithynien, der zur Zeit des Pompcjus undMithridates in Rom lebte.
Unlversal-Lexlcon »- p i 8 »>.
Hange betten, die frey schwebten und worinman gleichsam eingewiegt werden konnte, erfand eben-falls Afcleviades, um dadurch seinen Patienten besten»Gchlafund Linderung der Schmerzen zu verschaffen.
Unlvirsal:L«§icvn ll. p« -821.
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