sz4 Helmhack —. Hemde.
waren sie vorn ganz geschlossen, so daß sie daS Ge-sicht überall bedeckten; nur vor den Augen wurdenzwey kleine runde Dcffnungen gelassen. Um sichdurch die Helme von einander zu unterscheiden oderauch sich den Feinden furchtbarer zu machen, gabman ihnen die Gestalt irgend eines Thieres.
Zu Sauls und Goliaths Zeiten war diese Rü-stung schon bekannt, denn beyde trugen sie n).
Plinius b) nennt die Lacedämonier, aber Hero-dot c) die Egyptier als Erfinder des Helms undmeynt, daß die Lacedämonier denselben erst von denEgyptiern erhalten hätten; Diodor von Sicilien hin-gegen will ihre Erfindung den Curcten in Crcta zu-schreiben 6).
Die Griechen schmückten ihre Helme anfangsmit Pferdehaaren, die Carier erfanden aber hernachdie Federbüsche von Hahnenfedern e)
s) i 8am. ,7, Z. zZ. b) klin. VII. §6. c) Heroclot. I.
VI. n. 180. Oio6. 8ic. V. c. iL. und Z-;. Untv. Lex.
VI. p. rH/o. e) Heroclot. IVluIa I. ^ 1 . Hokmanni I-ex.
ninv. OorNiu. Bari!. 168z. 1?. I. ^> ^49.
Helmhack (Abraham) s. Glasfärberey.
Helm 0 nt (Franz Mark.) s. Goldmachcrkunst,Luft, magnetische Cur, Seife.
Hellwig s. TactischeS Spiel.
Hemde. Die Schriftsteller führen es als eineSeltenheit an, daß die heilige Segoline im achtenJahrhundert ein leinenes Hemd und andere leineneKleidungsstücke trug a). In Frankreich trug die Ge-mahlin deS dasigen Königs, Karls VII. im rz. Jahr-hundert, die ersten leinenen Hemden b).
s) Du I^rekns Diction. 1. II. k. II. isn. ir) Oülr l'.^.ädirioliL 2. j'kiKoiro äe I^ouis XI. p. 8r. 82.