Band 
Zweyter Theil.
Seite
273
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Holzschnitt. 27z

plar von der ersten fand er bey dem Herrn Hof- undJusiizrath Becker in Dresden, und von der zweytenAuflage besitzt die Perlusatische Bibliothek in May-land ein Exemplar. In den folgenden Zeiten wur.de dieses Werk nachgemacht und ordentlich gedruckt.

VI.

Ars morienäi , oder rls l'enrsrionidus morisn-num, oder lemsrivlies Onemonis, d. i. die Kunst zusterben, oder von den Versuchungen der Sterbenden,oder von den Versuchungen des bösen Geistes. Die-ses Werk besteht auS 24 Blättern, die alle auf ei-ner Seite des Papiers mit hölzernen Formen undmit dem Reiber gedruckt sind. Die beyden ersten Blat-ter enthalten lauter Text, der die Vorrede ausmacht,dann folgt allemal eine Tafel mit Figuren und ge-genüber eine Tafel mit Erklärungen, so daß eilfPlatten mit Figuren und eilf Platten mit Text her-auskommen. Herr von Heinicke hat fünf verschiedneAuflagen dieses Werks bemerkt, die alle mit dem Nei-der gedruckt waren. Ein Exemplar der ersten Auf-lage ist in der Bibliothek zu Wolfenbntkel. Die sech-ste Auflage war mit der Druckerpresse und auf bey-den Seiten des Papiers, aber noch von hölzernenTafeln gedruckt. Bisher war der Text immer latei-nisch, aber in der Zwickauischen Bibliothek ist aucheine deutsche Ausgabe dieses Werks, die von ganzhölzernen Tafeln, nur auf einer Seite deS PapierS ,mit dem Reiber von einem Briefmaler oder Karlen-macher, Hanns Sporer, gedruckt worden ist. Eineandere deutsche Uebersetzung von Ludwig zu UlmBusch Hgndb- der Erf. s. Thl- S