Band 
Zweyter Theil.
Seite
287
JPEG-Download
 

Hut. SZ?

nen allemal einen wohlbewassneten Mann stellen soll-te. Kurz nach seinem Tode wurde dieses dahin ge-ändert, daß allemal der zwanzigste Mann ins Feldgestellt werden sollte. Da nun die Zahl so auf Un-garisch Husz heißt: so bekamen diese Reuter, um dasJahr i 44 L, daher den Namen Hussaren b).

«) Hühners Zelt. Lex. >7.92. S. 99?. b) Gchroeckhiallgem. Weltgcsch. für Kinder. tV. z. S. Z04.

Hut. Die Sitte, den Kops zu bedecken, ist vonhohem Alter, geschah aber fast bey jedem Volke aufeine andere Art. Die Garamanlcn theilten die Scha-le eines Stravsseneyes in 3 gleiche Theile, woraussie 2 Kopfbedeckungen erhielten. Die Babplonier be-deckten sich mit einem Barek oder einer Art von tür-kischem Bund a), und die Weder trugen eine Tiare,einen spitzigen Hut b). Die Thessalicr trugen einenHut, der Petasus oder auch der Lhessalischc Hutgenannt wurde, und mit einem Rande versehe» war,der das Gesicht wider Wind, Regen und Hitze schütz-te c). Auch die Aekhiopicr trugen ihn und zwar miteinem aufserordentlich grossen Rande. Bey den Rö-mern hatten die llamines oder Priester, deren Numaschon Z verordnete, besondere Kopfbedeckungen. —Der Hut desjenigen Priesters, der dem Jupiter opfer-te, wurde apex genannt cl); und der Priester, welcherdem Ouirin opferte, trug einen Hut, der den Na-men pilamen führte e). Die Hüte der römischenSoldaten wurden aus rauchen Schaffellen bereitetk). Vorzüglich pflegten die Alten bey den Opfern8 ), bey Gastmälern, bey Festen und Spiele«, aufReisen und in Regenwetter Hüte zu tragen. Eben