Hydrotechnik. 29z
einige Kenntniß davon halten: so wird doch die Erfin-dung derselben vorzüglich dem Archimedes von Syra-kus (fz7/2) zugeschrieben»). Den Grund dazu leg-te er besonders durch die Entdeckung, daß ein schwe-rer Körper in jeder flüssigen Materie einen Theil sei-nes Gewichts verliere, wozu ihm der Betrug einesGoldschmids mit der Krone des Hieron Gelegenheitgab. s. Goldprobe.
Simon Stcvin, der zu Ende des 16. Jahrhun-derts lebte, lehrte den Druck der flüssigen Körper aufdie Grundflächen der Befasse bestimmen und zeigtebesonders, daß der Druck, welchen der Bogen in ei-nem unken spitzig zulaufenden Gefasse leidet, so großist, wie er seyn würde, wenn das Gefäß durchausgleiche Weite hatte b).
Galiläus (f >642), Torricelli um »L 4 Z, Pascal«m 1647, Otto von Guericke um 16^0, wie auch Ro-bert Bayle um 1664, haben diese Wissenschaft sehrerweitert.
L) Vilruv. I.id. IX. cux. Z. b) Nachr. von dem Leben
und den Erfinder, der der. Mathematik. 178s. S.. 2zz.
Hydrotechnik, oder Wasserbaukunst, ist zu-erst von I. E. Silberschlag als eine besondere Wissen-schaft vorgetragen worden. Die einzelnen Lehren der-selben haben Kastner, Belidor, Karsten, Eberenz,Brahm, Hunnig und einige Holländer abgehandelt.
Reccards Lehrb. der Berlin. Realfih. »78z. U- Abth.
S. Z4»..