Band 
Zweyter Theil.
Seite
302
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Iabal s. Viehzucht. Zelt.

Jablot s. Magnet, magnetische Waage.

Jacchus s. Wurfschaufel.

Jacob von Melfi s. Landkarte, Seekarte.

Jacob« s. Bildgiesserkunst.

Iätepflug s. Pflug.

Jagd ist die Kunst, daS Wild zu fangen und zu.fällen. So bald sich die wilden Thiere an einem Orteso sehr vermehrten, daß sie dem Menschen beschwer-lich fielen, oder sein Leben in Gefahr setzten, mußteder Mensch darauf bedacht seyn, diese Feinde so vielals möglich zu vertilgen und da ihm diese oft an Star-ke, Geschwindigkeit u. s. w. überlegen waren, mußteer durch Nachdenken Mittel erfinden, deren geschickteAnwendung die ihm fehlende Stärke und Geschwin-digkeit ersetzten, woraus altmahlig die Kunst entsprang,die wir Jagd nennen; andere glauben, daß auch daSBedürfniß, sich Nahrung zu verschaffen, zu ihrer Ent«stehung mit beygetragen habe.

Die Alten schätzten sie aber nicht nur wegen derSicherheit des Lebens und wegen des Unterhalts,dengle verschaffte, sondern auch theils als ein Bcfe-stigungsmiktel der Gesundheit, wie denn nach desArabers Nazis Erzählung bey einer Pest die Jägerallein gesund geblieben seyn sollen, theils als eineVorbereitung auf den Krieg, daher auch MaFiminusseine Legionen, um der Kriegszncht willen, oft in derJagd übte..