Band 
Zweyter Theil.
Seite
306
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Zo6 Jagd.

Die Cyclopeu auf der Insel Lipara machten ihrPfeile und Bogen dazu r), und Pan in Arkadienschenkte ihr zwey weisse und schwarze Hunde, dreyhangöhrigte, einen scheckichten und noch sieben ande-re, die geschwinder, als der Wind, liefen, und guteSpürhunde waren aa).

Vom Aristäus, einem Sohne deS Apollo, wirderzählt, daß er den Menschen viele Voriheile im Ja-gen gezeigt habe, daher er auch Slrgreus, der Jä-ger, genannt wurde bb); besonders soll er die Kunst,Baren und Wölfe mit Netzen und Schlingen zu fan-gen, erfunden haben cc).

Apollo und Diana unterrichteten den Chiron,einen Sohn des Saturns, in der Kunst zu jagen,der wieder eine grosse Anzahl Schüler zog, worun-ter folgende die berühmtesten sind: Actäon, ein Sohndes Aristäus, Aesculapius, Achilles, Ämphiaraus,Antilvchus, Castor, Cephalus, Diomedes, Hippo-litus, Machaon, Meleager, Melanion, Nestor, Pa-lamedes, Peleus, Podalirios, PolluF, Telamon,Theseus, Ulysses.

Ueber die Haasenjag- war bey den Alten Panoder Faunus gesetzt ää).

Die Laeedämonier beschäftigten sich, um sichrecht abzuhärten und zum Kriege geschickt zu machen,fast beständig mit der Jagd. Unter den Athemen,fern schrieb Lenophon, der Z62L starb, ein besonde-res Luch von der Jagd, worin er der Haasen-Hirsch-und Schweinsjagd, der Spürhunde, ihrer vcrschie-