Misfang. ZZ.
Juden, sondern auch den Griechen und Römern wa-ren die Illuminationen bekannt. AeschyluS ck) ge-denkt einer Erleuchtung, als einer Frcudensbezcugungüber die Nachricht von der Eroberung der StadtTroja. Rom wurde bey nächtlichen Spielen und anGölkerfesten erleuchtet; Plutarch erzählt ferner, daßzu Rom, als Cicero aus dem Epil zurückkam und sei-nen Einzug in die Stadt hielt, alle Straffen mitLichtern erleuchtet waren und vor allen Thüren Lam-pen und Fackeln standen. Im Jahr ZvL wurden aufder Kirchenversammlung zu Elvira, in Spanien, dieErleuchtungen verboten und Tertullian rechnete esden Christen zur Abgötterey an, wenn sie an heidni-schen Göktcrfcsten die Häuser illuminirten. Auch beyGeburtstagen pflegte man die Häuser zu erleuchten,indem man Lampen an Kelten aushieng. AuS Ita-lien kamen die Illuminationen nach Frankreich, vonda nach Deutschland und wurden in Berlin beson-ders unter Friedrich I. hochgetrieben c).
s) läeroäot. I.ib. ll. csp. 6r. b) s. ll. ktoimsnniI.ex univ. Lvntinust. Lssit. >6kZ. t. I. p. 1041. 104!.c) 1. Maccabärr lV, zy, Oemsr» Usb/Io». sä l'it.Lsdbstli. «. r. kni. r i, r. I'srkulliso. I-ib. r. säver-t»s nsrinner, p. Ay. ä) ^ekcli^Iu» in ^ßsmemnooe-«) Jablonsktr allgem. Lex. aller Kunst« und Wistensch.-767. H. 6^.
Ilttsfang; eine besondere Art desselben wurde1768 zu Hannover entdeckt, wo einige Arbeiter ihreMesser auf einem Steine, nicht weit von einem Reis-sighaufen wetzten, worauf mehrere Iltisse ganz wü-thend aus dem Reiffighaufen hervorgesprungen kamen.