Intelligenzblatker — Jntervallum. z 4 »genzblätter drucken zu lassen angerathen b), welchenVorschlag Herr von Boden i/oZ wiederholte. Dieersten Intelligenzblatker erschienen zu Berlin im I.1727; zu Halle 1729 c); zu Augsburg druckte Jo-hann Maschenbaur 174^ die ersten «l) ; zu Nürnbergnahmen sie »743 ihren Anfang e) ; zu Hannoverkam i7Fo einJntclligenz-Comkoir z» Stande k), undzu Leizig wurde ein solches 176z von dem HerrnDiceprasideotcn von Hohcnthal errichtet Z).
2) f. Beckmanns Beytr. jur Geschichte der Erfindungen,d) Aitttpandora 1 -448- c)Eb«ndas. 6) Kunst-u. Hand-werksgeschichee der Reichsstadt Augsburg vom Herrn P.von Slitlen b. j. II. Tv. >788- S->z- e)Kleine ChronikNürnbergs' Altdorf 1790. E.9L. k) Antipandora t. S.S. 449. g) Edendas.
Jntervallum (Zwischenraum) ist in der Ton-kunst der Unterschied zwischen 2 Tönen von verschie-dener Grösse in Absicht auf Höhe und Tiefe, oder derRaum zwischen zweyen Enden abgemessener Klänge,die in einem gewissen Verhältniß zu einander stehen.Nach dem Nicomachus 3) entdeckte Pythagoras Z500n. E. d. W. zuerst die Verschiedenheit der Interval-len, und bestimmte sie durch die Verhältnisse der Zah-len , daher die Namen Tertien, Quarten, Quinten,Qctaven gekommen seyn mögen. Er setzte voraus,daß sie von der verschiedenen Geschwindigkeit derVibrationen eines klingenden Körpers abhiengcn, unddaß man sie also auch bloß darnach richtig abmessenkönne. Die Veranlassung zu dieser Erfindung sollfolgende gewesen seyn: Phpthagoras gierig, als ersich eben in Gedanken mit den Verhältnissen der Tö-ne beschäftigte, vor einer Schmiede vorbey und ver»nahm, daß die Schläge der Schmiedehammer einen