Band 
Zweyter Theil.
Seite
343
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Jnvalidenhaus -- Johann. Z4Z

entdeckte, -er es überhaupt, nach der Einführungder Harmonie, in Bestimmung der Verhältnisse derIntervallen am weitesten brachte ä).

-l) I^ioomacd. Harmonie, ütsoual. l. I. ro. RspinLvmgaraiion 4e klaton «t ä'^riüols g. 14 . b) Vjncen-ro Lalilei Dialoxo äslla IVturica anliea moäerns. p.,, 7 . «)6Isresn.Oo4ecacIi. 1.1. l>. r 6 . 4)Korkel« Eesch.der Musik. 1. Tb-S. 356 .

Jnvalidenhaus ist ein Gebäude, worin die-jenigen Offiziere und Soldaten unterhalten und ver-pflegt werden, die in den Kriegsdiensten zerstümmeltund untüchtig wurden. Man findet bey den AltenSpuren von einer ähnlichen Anstalt. Die Athenien-ser hatten ein besonderes Gesetz, welches gebot, die-jenigen, die im Kriege verstümmelt worden waren,auf öffentliche Kosten zu ernähren. Auch die Römergaben den Invaliden einigen, obgleich geringen Un-terhalt. Späterhin wurden die Invaliden lange Zeitin den Klöstern versorgt. DaS erst« Jnvalidenhauswurde in Frankreich errichtet, wo König PhilippAugust zuerst einen Plan dazu entwarf; allein derPabst Jnnocenlius ///. erlaubte nicht, daß diesesInstitut unter der Jurisdiktion deS Bischofs stehendurfte, welches das Hinderniß wurde, warum derKönig seinen Plan nicht ausführte. Erst Ludwigführte diesen Gedanken aus und ließ im Jahr >66yzu Paris ein prächtiges Jnvalidenhaus errichten,worauf der verstorbene König in Preussen, Friedrichder Grosse, seinem Beyspiele folgte.

Hühner« Zeltung-Iex. >732. S. rozo.

I 0 delle (Stephan) f. Dichtkunst. Schauspiel.Johann X///. s. Glocken.