Band 
Zweyter Theil.
Seite
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Journale. Z 4 F

sam seine eigenen Schriften recensiere, indem er das,rvaS darin irrig war, anzeigte und widerlegte b).

Einige machen den Photius, der noch um 886n. Eh. G. lebte, zum Erfinder der Journale; erschrieb , worin er zZo Bücher rcccnfirte

c). Es gehört indessen nicht viel Scharfsinn dazu,um zu bemerken, daß die Absicht und Einrichtunggenannter Schrift von den späteren Journalen ziem-lich verschieden war 6).

Eins der ältcsien Journale ist der NercuriusOsllo-Lelxicus, der iLLL angefangen wurde e). Ei-nige wollen auch die ^ctn 8nncrorum mit zu denJournalen rechnen, welche Herybertus Rosweydus(geb. zu Utrecht -Lüy. gest. r6ry) angefangen hatte,und die Joh. Bolland, Henschen, Papebroch, Basr-tt'us und JaninguS fortgesetzt haben k).

Noch fuhren die Gelehrten immer fort, ihrenSchriften eigene Recensionen vorzusetzen. Dieß thatder Engländer Seldenus (si 16^4) bey seinem Wer-ke 6s jurs dlsturue er Osmium, Bvchart, der 166/zu Caen starb, hat sein kkicroroiccm in einer Vor-rede von Lc» Seiten selbst recensirt; doch finden sichauch Beyspiele, daß die Gelehrten schon die Werkeanderer beurtheilten. Ezechiel Spanheim (ch 1710)recensirtc des Rich. Simon Hiüoire Lrir äu l'sli.in einem angehängten Briefe.

Hieraus erhellet wenigstens, daß Dionysius vonSallo, Kirchenrath im Parlament zu Paris, derdas sournul äs äcnvunL anfing, nicht der erste Jour-naliste war, wie viele behauptet haben, obgleich nichtgeleugnet werden kann, daß er dadurch die Journa-