4 Kälte durch Kunst.
durch einander und schüttet dieses an dem kühlste»Orte im Hause in einen Eimer mit soviel Wasser,als nöthig ist, diese Salze beynahe völlig aufzulö-sen. Durch allmäligcs Hinzugiessen wird dieses amsichersten ausgefundcn. Sobald die Masse ansangtdünne zu werden oder auch schon vorher seht mandaS blecherae Gefäß, worin der Creme ist, der ge-frieren soll, hinein und rührt beydcS , das Gefricr-mittel und den Creme, letzteren aber nur sanft,damit sich die Ingredienzien nicht setzen, mit einemhölzernen Instrument um, und wartet das Gefrie-ren ab. Sollte man am Thermometer, daS hier,bey nöthig ist, finden, daß das Gefr.ermitlci schonwieder wärmer zu werden anfienge, noch ehe derCreme die nöthige Consistenz hat: so kann manmit einem Heber etwas von dem Gcsriermittel ab-zapfen und frisches Wasser, wie auch Salpeter undSalmiak hinznkhun. Nimmt man eine grössere Ouan. -titat Salze: so gerath es desto besser. Noch glück-licher wird man seyn, wenn man vorher den Sal-zen und auch dem Wasser selbst in verschlossenenBüchsen einen grösser» Grad der Kalte giebt, in-dem man mit ihnen eben so wie mit dem Creme,der gefrieren soll, verfahrt. Nach dem Proceß laßtman das Wasser in den Gelassen abdampfen, trock-net die Salze am Feuer und dann sind jic vonneuem brauchbar K).
s) Halle fortgesetzte Magie 178s. tl. 8?. S.Z44- folg.d) ttik. Lxpcrilnoillstis <)o krigvre. I.0116. 166z. 4. c),>uew krixoritic expeiiwent etc. in t^teilvf. 1?kMii->ct. n.13. tl) Lalle a-a. O-S. 343.346. e) Neue Edinl'UtgNcheVers, 3 H .H.173Z. k) rphosikaUfcheS Wörterbuch ron L.
2 .Ä. L. Ech.er.tl.Lh, Leipzig -789. L. 7°«.