Band 
Dritter Theil.
Seite
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Z2 Kalender.

den Zehn-Männern zuschreibt v?). Da dir Einschaltungbey den Römern im letzten Monate des Jahrs, nein.lich nach dem 2-;. Febr. geschah: so trug sichs zuweilenzu, daß die dlun-linL auf den ersten Tag im Jahre oderauf die dlonas fielen, welches man für eine üble Vor-bedeutung hielt; um dieses zu verhüten, überließ manes den Priestern, die Einschaltungen zu besorgen undnach Gefallen abzuändern. Diese verstanden aber dieSache nicht gehörig, vernachlässigten sie, unterließenzuweilen aus Aberglauben die Einschaltungen gänzlich,oder wichen doch von der Vorschrift ab, indem sie baldmehrere bald wenigere Tage einschalteten x), je nach-dem es ihr Eigennutz erforderte, um Zahltage, Ge-richtstcrmine, Antritt der Aemter nach Staatsabsich-len zu beschleunigen oder zu verschieben, wodurch derKalender in grosse Unordnung gerieth, welche auch inder Republik keine geringe Verwirrung verursachtes).Im Jahr 704 n. E. R. fiel z. B. die Nachlgleichemitten im May 2), die Herbstfeste fielen ins Frühjahr,der Ansang deS Jenners fiel einmal auf den iZtenOktober und bisweilen noch früher, so daß zur Zeitdes Julius Cäsars der Neujahrstag um 67 Tage zu-rückgekommen war. Um dieser Verwirrung abzuhel-fen und die Gleichheit wieder herzustellen, beschloßJulius Cäsar, das vom Numa Pompilius eingeführteMondenjahr ganz abzuschaffen und dafür ein bestan,diges Sonnenjahr einzuführen. Er berief daher, alser Dictator und Pontifex worden war, den AstronomSospgeneS aus Egypten und führte, im vierten Iah,re seines Bürgermeisteramts, im 4Lsten Jahre vorChristi Geburt oder 708 n. R. E. mit des Sysogcnes

und