,Zo Klosterleben.
Tabenna, oder Tabennis im Njl und legte daselbst einKloster an, indem sich bald roo Mönche versammel-ten ; da ihrer aber immer mehrere ankamen: so legteer noch acht Mönchswohnungen an, in welchen sichzuletzt bey yoü Mönche befanden, aus denen er denOrden der Tabenniofitcn errichtete und dabey dieStelle eines Abts bekleidete. Diese Wohnungen,die man vom Einschließen Llnuürn nannte, werdenvon einigen für die ersten wahren Klöster gehalten.Nachdem Pachomius diese Einrichtungen vollendethakte, starb er im Jahr Z 48 , oder, wie andere wol-len, erst ZLv oder ZÜod). Mittlerweile wurden un-ter dem Kaiser Constantin dem Grossen vom JahrZ»6 bis ZZ 7 schon mehrere Klöster!) angelegt; Va-siiius der Grosse, der auS Cappadocien gebürtig war,von Z28 bis Z7Y lebte und Bischof zu Casareawurde, reisetc einmal nach Egypten, wo ihm dasKlosterleben so sehr gefiel, daß er sich von da nachPontus in eine Einöde begab, wo er mit andernMönchen einige Zeit hindurch lebte. Endlich kehrteer doch wieder in sein Bisthum zurück und führtedie Klöster, die bisher nur in Wüsten errichtet wur-den, zuerst in den Städten seines Bisthums ein,welches um das Jahr Z70 geschah. Er führte dasProbejahr ein, schrieb den Mönchen Ordensregelnvor, die man auch in den übrigen Morgenländernbefolgte und erfand die drey Klostergelübde der Keusch-heit, der Armuth und des Gehorsams. Einige sagenzwar, daß schon Pabst Urban 140 Jahre vor demBasilius des Gelübdes der Armuth gedenke; da sichaber diese Nachricht auf die untergeschobenen Deere-