Band 
Dritter Theil.
Seite
136
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iz6 Äniephof — Knochenmühle.

KniephofsJ. H.) s Kräuterkunde.

Knight (D. Goivin) s. Magnet.

Knochen. Die Kunst, die Knochen zu bleichen,wie man sie zu den anatomischen Gerippen braucht,erfand Simon Pauli von Rostock, der 1680 starb 3).

Die Kunst, Knochen weich zu kochen und in einMark aufzulösen, erfand Dionysius Papinus um 1Ü88b). s. Papianische Maschine.

Daß Knochen, die lange in trockener Asche liegen,die Türkisfarbe annehmen, hat Herr le Comte zuerstbemerkt.

Daß Knochen mit Eisenvitriol vermischt eine blaueFarbe geben, hat Herr Buchholz zuerst entdeckt. Manverkalkt die Knochen niit gleichen Theilen von Wein.steinsalz in einem Tiegel; die Lauge allein giebt nochkeine blaue Farbe, aber mit Zusatz von Eisenvitriolerhält man solche.

Das Verfahren, Knochen durchs Brennen in ei-nen schönen glasartigen und durchsichtigen Körper zuverwandeln, aus dem man Trinkgläser verfertigenkann, hat Scheele gelehrt.

Von den durch Färberröthe roth gewordenenKnochen der Thiere s. Färberröthe.

a) Gemeinnützige Kalender-Leserenen von Freieniu«,,786. i.B.S.z8> i>) Goibaischcr Hofkal. 1788- S.e>>.

Knochenmühle, worauf die Knochen zum Dün-gen gemahlen werden können, hat ein Edelmann zuHendon in England errichtet.

Phyflkal. Tagebuch von Hübner. Dritter Jahrgang.Dritte« und vierte« Quartal. Salzburg 1786.