Band 
Dritter Theil.
Seite
145
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Komet.

einige Lage eher, als er Aridem bekannt wurde,schloß dann nach Wahrscheinlichkeit auf den Tag,wo er auch andern sichtbar seyn würde und wähltediesen Tag, um sich auf dem Sche itrrhaufen zu ver-brennen, damit sein Tod durch die Erscheinung desKometen den Menschen desto feyerlicher und merkwür-diger werden möchte.

Im izten Jahrhundert fieng man erst an, überdie Kometen solche Bemerkungen zu machen, wodurchdie Meynung des Aristoteles gründlich bezweifeltwerden konnte. Dahin gehört das, was GeorgPhranza von dem 14^0 erschienenen Kometen er-zählt, welcher durch seinen Schalten den vollen Mondverdunkelte, woraus man schon hätte schlicsscn können,daß der Komet ein dichter und dunkler Körper seynmüsse k).

Johann Müller von Königsberg oder Regiomon-tanuS, der den Kometen vom Jahr r4?2 beobachtete,sah schon das Unrichtige der aristotelischen Meynungein, denn er zeigte zuerst, wie man die Grösse desKometen, seine Weite von der Erde, seine Parallaxe,wie auch den wahren Ort desselben am Himmel undseine Bewegung finden könne i). Nach seinen Beob-achtungen hatte der 1472 erschienene Komet in einemTage 40 Grad zurückgelegt k).

Andreas Dudith, der >L8y starb, wird für denersten gehalten, der in der Schrift von der Bedeu-tung der Kometen „die abergläubischen astrologischenDeutungen widerlegte, die man von der Erscheinungder Kometen machte I). Wenn aber der Brief ächtist, den er zwey Tage vor seinem Tode dem JohannBusch Hanbb. der Lrf. z. Thl. K