28 » Kutsche,
gen mit eisernen Achsen angegeben, der beymBauwesen gebraucht wurde und worauf man s4Lua,derstücke fortschaffen konnte.
Einen Wagen, an den man, durch einen einzigenDruck, wildgewvrdene Pferde mit der Deichsel zu,gleich vom Wagen abspannen kann, erfand Hohlfeld,der >771 starb und in eben diesem Jahre machte auchHerr Wiehem in Hannover eine von ihm erfundeneMaschine bekannt, die sich an alle Arten der Wagenanbringen läßt und dazu dient, flüchtig gewordenePferde in einem Augenblick von einem Wagen ab»zuspannen.
Ein Sattler in Paris hat eine Kutsche erfunden,mit welcher man nie umzuwerfen befürchten darf undwenn auch ei» Rad um einige Fuß höher, als daSandere, zu stehen kommt: so kommen doch die imWagen sitzende Personen nie in eine schiefe Lage q).Eben diese Erfindung schreiben sich auch die Engländerzu, wie aus einem Schreiben von London, den ZtenMärz, 1791 erhellet, wo es heißt, daß man einenneuen Reisewagen erfunden habe, der nie umwerfenkönne; denn, wenn auch die Räder auf einer Seite 2bis Z Fuß tief in ein Loch fallen sollten: so bleibt dochder Kasten und der Kutscherbock immer aufwärts ste-hen. Man hätte schon vor zwey Jahren eine solcheErfindung gemacht, die aber zu schwer von Eisen unddaher bey Reisewägen nicht wohl anwendbar gewesenseyr). Herr Gruault de MonchavI soll ein Mittelerfunden haben, welches das Umwerfen einer Kutscheund jedes Fuhrwerks verhütet, wenn eine Achse zerbro-chen worden ist r).