Lichtenberg — Lichter. A 47
Lichtenberg (Hofr. und Pros. in Götkingen)f. Aetzkunst, Luftpumpe.
Lich kenberg (Legat. Räch in Gotha) s. Elec-tristrmaschine, Electrophor, Luftpumpe.
Lichter so zuzurichten, daß sie unter dem Was.ser brennen, erfand Dionysius Papin 1689 a); Lich.ter aus Wallrach, dem Gehirn des Pokfisches zuziehen, wurde in der ersten Hälfe des jetzigen Jahr.Hunderts erfunden b). In Wien erfand jemand Lich.ter von einer unbekannten Materie, die weisser, alsWachs war, gleiche Schwere mit den Wachskerzenhatten, aber länger brannten und weniger abliefen.Sie gaben keinen üblen Dampf und daS Pfund warZ Groschen wohlfeiler, als Wachslicher c). HerrIver zu Paris erfand Lichter von gereinigtem Tal-ge, die in Rücksicht der Farbe, Gestalt und Hellig-keit den Wachslichtern gleich sind ä). Herr Parrot,Lehrer der Mathematik zu Carlsruhe, hat eine theo-retische und praktische Anweisung angekündigt, wor-in er zeigen will, wie man die gewöhnlichen Oel-Talg- und Wachslichter in ein Licht verwandeln kann,Las dem Tageslicht ähnlich ist. Dieses Licht sollreine grössere Consumiiun der Brenninaterir bedür-fen , den Augen nicht schaden und die Farben ohneVeränderung zeigen. Die Kosten zur Ausübung be-laufen sich ein für allemahl auf zo Kreuzer.
2) Curieute Nachrichten von Erfindern und Erfindung.Hamburg > 707. S. 92. b) I. A. Fabrtcll afig. Historieder Gelehrt 17L2. 1 B. S. 219. Note 827. c) MeutelSMitcell. artist In. Ert-1781 6. H. S. zo. ä)^c>tic«fis1 '^Imanscd Laus Vene äe 4 lIocieL. karir 1790. S,