Lorgna — Louisd'or. Z6i
Lorgna f. Enkaustik.
Lorimer s. Magnetnadel.
Loriot s. Pastclmalerey, Pergament.
Löß (Georg) s. Messing.
Löß mann s. Kupfersiecherkunst, unter Kupfer-stiche mit bunten Farben.
Lotter (Matthias) s. Stuccador-Arbeit.
Lotterie. Die Römer hatten schon ein Spiel,das mit der Lotterie einige Aehnlichkcit hatte, sieheGlückshaven. Die jetzige Lotterie hat der ItalienerLaurentio Tonti 1657 zuerst in Paris eingeführt 2).Die erste Klaffenlvtterie in Nürnberg wurde 1699errichtet b); die elektrische Lotterie erfand Herr I.C. Gütle in Nürnberg. In einer Büchse befinden sichverschiedene Nummern, eine oder mehrere Personenziehen sie nach Belieben, worauf das elektrische Feuerdie gezogenen Nummern auf dem Electricikätsspiegelanzeigt.
s) Untlpandora I. S.4Z6. t>) Kleine Thron, Nürn-berg», Aliorf 1790. S. 91. 96.
Loubäre (de la) s. Zeitrechnung.
Louis d'argent oder Louisb lanc ist einefranzösische Silbrrmünze, die 1641, unter LudrvigXIII. zuerst geschlagen wurde. Man hatte sie zu L,1S, Zv, 60 und 72 Sols. Die von 60 Spls hiesse«auch Lcus und kosteten L Livres.
Jakobson technvl. Wörterbuch II. x. 6,^7.
Louisd'or, eine französische Goldmünze, dievon Ludwig XII!., der sie im Jahr 1640 zuerst prä-gen ließ, den Namen bekam, und anfangs io, her-nach 14 bis.iL LivreS kostete.