Band 
Dritter Theil.
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Lunälabium — Lustseuchc. 595Papiermühlen dazu anzuwenden ; man führte ihn abernicht aus, weil man nicht ohne Grund besorgte, daßdicHolzspäne chaden möchten c).Seik cllichcnJahrenhat Herr Andreas Kühner zu Waltershausen in Fran-ken unter dem Lumpcnschneider ein länglichlcs Dral-sieb, fast in der Gestalt einer Strohbank, angebracht,worein die Lumpen fallen und auf das vollkommenstegereiniget werden, weil die Ziehstange dasselbe sehrschnell hin und herrüttclt. Sonst mußte ein Geselledie Lumpen vermittelst eines Handsicbs reinigen,welches viele Zeit und Mühe erforderte 6).

») Jacvbson technol- Wörterbuch H- 646. i>) In

seiner Lcisßrspkia Lrtis titznnrine, diorimb. >7z6.

S. >Z4. und l'üb. Z 8 39 - r) Wehr- vom Papier,>789 S- 42z. <i) Anzeiger -7?-. Nr. z-. S.

-zr. rzz.

Lunälabium ist ein astronomisches Werkzeug,durch dessen Hülfe man zu allen Zeiten den richtigenStand des Monds, sowohl nach der Lange als Breite,ferner die Sonnen- und Mondsfinsternisse mit leichterMühe, ohne Rechnung, ganz fertig und genau findenkann. Ein neues Lunälabium erfand der Doctor Lo.tharius Zumbach von Koesfeld.

B on matbemat. Wrrkfchulr. Dritte Eröffn. DonI. G. Dvppelmayr. >74». S. 97.

Lurco (M. A.) s. Kochkunst.

Lustseuche. Der italienische Arzt Fioraventrwar der erste, welcher behauptete, daß diese Krank-heit aus der Menschenfresscrcy entsprungen sey a),welche Fabel aber wenig Glauben fand. Auf der In-sel Hispaniola war dieses Uebel von langen Zeilen