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Papier.
bedruckte Papier wieder umarbeiten, und die Dru-ckerfarbe herausbringen könnte. Der Einfall waraber mehr sinnreich als praktisch, und wurde alsonicht geachtet. Der D. Justus Klaproth in Göt-lingcn realisirte aber den Einfall wirklich, und ließim Jahr ,774 einen Aufsatz auf solches Papier dru-cken , auf dem man noch die Spuren der Mönchs-schrift sahe; hierdurch bewieß er deutlich, daß manbedrucktes Papier wieder in weißes umarbeiten kön-ne. Er ließ das bedruckte Papier mit Terpentinölbenetzen, wodurch der Druckerfirniß erweicht wur-de, den er hernach mit Walkcrcrde auswaschcn ließ,und im Auswaschcn noch etwas ungelöschten Kalkhinzu that. Den ersten Versuch machte der Papier-macher Schmidt bey kleinen Lcngdcn, in der Ge-gend von Göltingen ^). Diesen Versuch des HerrnHofrath Klaproth hat der geschickte PaviermacherHerr Joh. Michael Stoß in Arnstadt, im Jahre1777, merklich verbessert, indem er das Terpen-tinöl ganz wegließ, und alles durch die Walkerer-de in eben dem Grade der Vollkommenheit zu Stan-de brachte. Herr Professor Götkling in Jena hatdiese Methode noch mehr vervollkommnet, indem er1) die Kunst erfand, schon bedrucktes Papier bloßfür sich, ohne allen Zusatz von frischem Zeuge, wie-der zu Papier von der nähmlichen Güte und Weiffeumzuarbeiten, welche das Papier, das zur Umar-beitung gebraucht wurde, vorher hatte; L) kanner durch verhältnißmäßige Vermischung, mit einigerAbänderung, umgearbeiteten Papiers und frischenZeugs, nachdem das umgearbeitete Papier und auchder zuzusetzende Zeug fein oder gering ist, mehrere