Band 
Fünfter Theil.
Seite
107
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Pest. 107

lier sagen, sie sey aus der Barbarcy, auS Syrienund Griechenland zuerst nach Egypten gekommen;aber Lhucydides, der um Zzzo blühete, und diePest zuerst beschreibt, versichert, sie sey aus Ae-thiopicn nach Egypten gekommen d), von da kamsie, nach der Meinung der Türken, in die Türkey,und von da, besonders aus der Levante, nach Eu-ropa.

Abaris, ein Scythe, Sohn deS Seuthus,sott zu Lacädemou die Pest vertrieben haben c).Porphyrius erzählt eben dieses vom Pythagoras,der um ZLoo sebte, und Abaris soll dieses erst 001«Pythagoras gelernt haben. Acron von Agrigent,ein Schüler des Empedocles, vertrieb die Pest zuAthen durch Feuer und Räuchern, welche Kunst erin Egypten erlernt hatte. Er lebte mit dem Arra-^crxcs Longimanus, der atz? n. Roms Erb. zurReg. kam und im Jahr der Welk Z629 starb. Hip-pocrates, der um Zdoo berühmt war, lernte diese

die aus Ittyrien kommen sollte, welches auch ein-traf. Mit dem ftcn Jahrhundert wüthete die Pestschon in Teutschland e). Samvilowiy, ein rußi-scher Arzt, erfand das Mittel, die Pest dadurch zuheilen, daß er den Körper mit Eisstärken rieb, wo-durch er sich selbst dreymahl von der Pest heilte k).Vergleiche Jnvculation.

a) Auszüge aus den besten Sibrisrgellern der Fran-zosen, v- C. H. Schmidt. Eiü<r Theil, drittelhcitung. Leipzig- 1789. S. <>7. ^ Thucndtde» 1 i.4 ? — 54- ^ Jambli-y'Ns inr Leb- des Ppthigor s,Cax. 29. S. 9z, ä) I. A. Fubriel; allgem- Hiß»