Philosophie. izZ
welches sie in gewisse Disciplinen brachten und da»rin vortrugen, oder sie waren Skeptiker, die manauch Pyrrhonistcn nannte, weil Pyrrho ihr Urheberwar. Die Dogmatiker theilten sich wieder in Eclcc-tikcr und Sectarier,
Bey, den Alten war die Philosophie eine Er»Kenntniß göttlicher und menschlicher Dinge, d. i.Gottes, der ganzen Welt, des Menschen und sei-ner Pflichten; nach andern war sie überhaupt eineWissenschaft von den Qualitäten der Dinge. DieGriechen brachten die Philosophie zuerst in ein Sy-stem. Im weiteren Sinne waren bey ihnen auchdie freyen Künste mit darunter begriffen, aber nachder engeren Bedeutung waren die freyen Künste da-von ausgeschlossen. Sie theilten die Philosophie ininürumentslaw , worunter sie die Logik verstauben,und in principalem , welche letztere entweder tdec--rekics war, wozu man Physik und Metaphysik rech-nete, oder xroLca, worunter mau die Ethik, Poli-tik und Lekynomie begriff.
Die theoretische oder dogmatische Philosophieder Griechen, oder diejenige, welche ein Kvnstfvrmvorgetragen wurde und der fabelhaften sowohl, alsder politischen Philosophie entgegen gesetzt war, ent-stand durch den Thales, der die Ionische Seele stif-tete, und durch den Pythagoras, den Urheber derItalischen Secte. Von diesen zwey Hauptftctewhaben alle griechische Secten ihren Ursprung. An-dere setzen zwar noch die Eleatische, welche Leno«xhanes stiftete, als die dritte Hauplfecte hinzu«