Band 
Fünfter Theil.
Seite
175
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Philosophie. i7L

nitz, (geb. 1646, p 1716), durch den die schola-stische Philosophie einen wichtigen Stoß erhielt,Joh., Christoph Sturm (s -702), der zu Altdorfstatt der sectirischen Philosophie zuerst die «lettischePhilosophie einführte kkk>), Jsaak Newton, (geb. zuVolstrope in der Provinz Lincoln 1642, p 1727),Christian Thomasius, (geb. zu Leipzig ickLLs >728),der die Freyheit zu philosophiren wieder herstellte iü)und der erste war, der das Joch sowohl der Carte-fianischen, als auch der peripatetischen, ja aller scc-tirischen Philosophie gänzlich abwarf. Er hat zuerstdie Philosophie teutsch vorgetragen, und die subtilenoder dunkeln Terminologien bey Seite gesetzt. Ertheilte die Philosophie ab in Instrumental - undPrincipal d Philosophie; zu der ersten rechnete erGrammatik, Poesie, Rhetorik und Historie. Chri-stian Wolff, (geb. zu Breßlau 1679, p 17^4), thatnoch mehr, er führte Ordnung und Gründlichkeit inder Philosophie ein, und schaffte die leeren Wort-klaubereyen der scholastischen Philosophie ab kl-k);er bediente sich auch in der Philosophie zuerst derteutschen Sprache III).

Alexander Piccolomini, Erzbischof zu PatraSim i^ten Jahrhundert, wird für den ersten gehal-ten, der sich seiner Muttersprache bey Aussetzungphilosophischer Werke bediente mmm).

Die Syncretistische Philosophie war diejenige,welche alle philosophischen Secten zu vereinigensuchte. Peter de Villemandi hat sich besondersdarin hervor gethan. Bartholomäus Keckermann