Band 
Fünfter Theil.
Seite
199
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Engländer, hielt sich zuerst in der Physik bloß an'Erfahrung und an Vernunft. Er theilte dje Physikin speculanvam und ciperarivam, und »rächte diemathematische Physik zu einem Anhang. Er legtezuerst den Grund zur Experimentalphysik v). Car-danus (geb. zu Mayland 1498, gest. zu Rom1F76, schrieb 21 Bücher 6 e subrilimre und 17 Bü-cher 6 s variemre rsrvm, die von der Physik yan-deln; er selbst rühmte von sich, er habe gezeigt,daß das Feuer kein Element sey, daß alles kaltsey, und daß es nur zwey wahre Qualitäten,nähmlich Wärme und Nässe gebe >v). Galileuslegte in Italien den Grund zu einer neuen Physik;er entdeckte die Gesetze fallender, geworfncr undschwingender Körper, er bestätigte durch seine Ent-deckungen am Himmel die Wahrheit des Copernika-nischen Weltsystems, und hat auch die Materie vonder Festigkeit und dem Widerstände fester Körperzuerst untersucht, und ins Licht gesetzt x). Tychode Brahc verbesserte die praktische Sternkunde, undsammelte einen Schatz von Bevbachrungcn, der inKeplers Hände kam, welcher daraus die Hauplge-sctze der Bewegung der Planeten entwickelte, unddas copernikanische System ins volle Licht setzte. Erwandte die Geometrie auf die Erklärung des Se-hens und auf die Phänomene der Brechung an.Um eben diese Zeit schrieb Gilbcrt in England überMagnetismus und Elektricität. Stevin fand dieGesetze des Gleichgewichts mehrerer Kräfte unddes Drucks stüßiger Körper; Snellius aber fanddas richtige Gesetz der Strahlenbrechung. Um die