Plumirr—Pneumatisch. 22-;
Plumier s. Purpurschneck.
Plularch s. Electricität.
Pneumatik ist ein Theil der Aäromctric,oder die Lehre von der Bewegung elastischer, flüg-ger Massen oder lustförmiger Stoffe. Sonst wurdedieser Lehre kaum gedacht, aber Karsten hat sie zu-erst besonders obgebandelt. Man kann die Aerome-trie eintheilen in die Aerostatik, Pneumatik undAerodynamik. Die Karstensche Pncvmatik begreiftauch die Aerodynamik mit in sich.
Gebier Physik. Wörterbuch 111. S. zr>.
P n ev ma ti sch-ch y IN i sche r Apparat isteine Geräthschaft, die zur Untersuchung der chymi-scheu Eigenschaften lustförmiger Stoffe dient. Mansammelt die Luftarren die man untersuchen will, ingläsernen Cylindern oder Glocken, und schließt sie,damit sich keine atmosphärische Lust mit ihnen ver-mischet, mit Wasser ein. Bey den mit Wasser misch-baren Gasarten braucht man aber statt des WassersQuecksilber dazu. Daher theilt sich die pnevmatisch-chymische Geräthschast in den gemeinen Wasserappa-rat und in den Qurcksilbcrapparat.
Schon D. Hales, Brownrigg und Cavendishgebrauchten zu ihren Versuchen über die Lust Ge-säße mit Wasser, in welchen mit Wasser gefülltegläserne Glocken umgestürzt waren, und leitetendie aus diesen Körpern entwickelte Lust unter dieseGlocken, in welchen sie ihrer specifischen Leichtig-keit gemäß in den obern Theil aufstieg, und sichüber das Wasser setzte. Ließ ist die Hauptidee